Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen

Der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen gehören alle SPD-Frauen an. Sie haben sich in der Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, damit die Interessen und Forderungen der Frauen in den Prozess politischer Willensbildung in die Partei eingebracht werden können.

Die ASF im Unterbezirk setzt sich dafür ein, Benachteiligung von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen aufzuzeigen und abzuschaffen. Dies gilt natürlich auch für die Arbeit in der eigenen Partei, (geschlechterparitätische Listenaufstellung, weibliche Partei- und Fraktionsvorsitzende etc.).

Wofür wollen wir uns als ASF MR-BID einsetzten? Welche Ziele stecken hinter unserer Arbeit?

Forderungen:

  • Frauen aus der Altersarmut bringen: Bisher zahlen Frauen den Preis für ein funktionierendes Familienleben und arbeiten selten in Vollzeit (Time-Pay-Gap), das schlägt sich in ihrer Rentenversorgung nieder. Wir setzen uns daher für eine Rentenreform und eine Mindestrente ein.
  • Respekt im Alltag verschaffen: Besonders Frauen in der Öffentlichkeit sind oft massiven sexistischen Anfeindungen ausgesetzt (Hetze im Netz). Moderne Rollenbilder müssen bereits in der frühkindlichen Bildung verankert werden. Das Selbstverständnis von Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern muss weiter gefördert werden.
  • Frauen in Beruf und Wirtschaft stärken: Frauen als Inhaberinnen von kleinen und mittelständigen Unternehmen (wie z.B. Handwerksbetriebe) stärken, Gründertum unter Frauen fördern, geflüchteten Frauen einen Zugang in den Arbeitsmarkt und zu Qualifizierung verschaffen – dafür setzen wir uns ein!
  • Gerechte und familienfreundliche Arbeitsbedingungen voranbringen: Wir fordern gleiche Löhne für gleiche Arbeit und damit die Schließung der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Wir unterstützen das Konzept „Familienarbeitszeit“ von Manuela Schwesig, um Beruf und Familie vereinbar zu gestalten und setzen uns für gebührenfreie Kinderbetreuung ein.
  • Förderung für Frauen und Mädchen im Sport: Wir setzen uns für die verstärkte Förderung von Sportangeboten für Mädchen und Frauen in Vereinen und die gleichberechtigte Nutzung von Sportanalgen ein.Da Frauen bei vielen Themen deutlich andere, an den Bedürfnissen der Frauen orientierte Akzente setzen, freuen wir uns über jede Frau, die uns unterstützt und unserer Arbeit durch neue Themenfelder und Sichtweisen bereichert. Es kann kein Thema geben, das Frauen nicht mitgestalten können!

 

Nina Bojan
Stellvertretende Vorsitzender

Nina Bojan

Jutta Jakob
Stellvertretende Vorsitzender

Jutta Jakob