Pressemitteilung:

Marburg-Biedenkopf, 29. April 2016

Pressemitteilung zum 1. Mai 2016 – Tag der Arbeit

„Es gibt viel, für das es sich lohnt, am 1. Mai auf die Straße zu gehen“

Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – seit mehr als 150 Jahren sind das die Grundwerte der Sozialdemokratie. Zum 1. Mai 2016 erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Sören Bartol: „Wir wollen, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können, sozial abgesichert sind und nicht aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Hautfarbe diskriminiert werden. Soziale Gerechtigkeit fällt nicht vom Himmel. Sie muss auch heute noch täglich neu erstritten werden.“

Deshalb setzt sich die SPD für die Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen, für ein Entgeltgleichheitsgesetz, die Zukunft der Arbeit in Zeiten der Digitalisierung sowie die Stärkung der Rente ein. „Die SPD treibt Themen im Sinne der Beschäftigten voran – ganz wichtig: das Gesetz zur Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen. Wir wollen keine Einteilung in den Betrieben in Mitarbeiter erster, zweiter oder dritter Klasse.“ SPD-Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der den Koalitionsvertrag umsetzt. „Damit verbessern wir die Situation vieler Arbeitnehmerinnen und Ar-beitnehmer“, so Sören Bartol.

Außerdem will die SPD mehr Gerechtigkeit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – das wollen wir mit dem Entgeltgleichheitsgesetz erreichen“, erklärt Bartol. Noch immer verdienen Männer in Deutschland mehr als Frauen: mit 21,6 Prozent ist die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern viel zu hoch.

Alterssicherung ist ein weiteres zentrales Thema: „Menschen im Alter sollen sich keine Sorge um ihre Existenz machen müssen“, so Bartol weiter. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles wird im Herbst ein Gesamtkonzept zur Alterssicherung in Deutschland vorlegen. „Bei einem so wichtigen Thema brauchen wir keine Schnellschüsse, sondern ein solides Konzept.“

Außerdem will die SPD die Zukunft der Arbeit mitgestalten. „Die (digitale) Zukunft der Arbeit birgt mehr Chancen als Risiken – vorausgesetzt, sie wird richtig gestaltet. Die SPD wird dafür sorgen, dass der Mensch bei all diesen Veränderungen nicht auf der Strecke bleibt. Das heißt vor allem: Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten ausbauen, damit möglichst viele Menschen beruflich mit der digitalen Entwicklung mithalten können. Schon immer in ihrer Geschichte hat sich die SPD dafür eingesetzt, die Lebensbedingungen der Menschen in einer sich verändernden Welt zu verbessern. Wer, wenn nicht wir, ist dafür auch in Zukunft der richtige Partner?“, so Bartol.

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