Meldung:

19. Dezember 2014

Eine Werft ohne Wasser

SPD-Fraktion zu Besuch bei der Marburger Bootswerft

Die SPD-Kreistagsfraktion war zu Besuch bei der Marburger Bootswerft in Cölbe. Diesen Bildungs- und Beschäftigungsbetrieb betreibt Arbeit und Bildung seit 2006. Die Bootswerft repariert kleine und größere Boote. Es werden auch eigene Boote restauriert und zum Verkauf angeboten. Bekanntes Produkt ist der Lahnkutter Elisabeth II, mit dem Passagiere auf der Lahn Marburg vom Wasser aus ansehen können. Diesen Erfolg will Arbeit und Bildung gern fortsetzen mit einer Elisabeth III.

Die SPD-Abgeordneten sahen sich die Werkstatt und die angegliederte Textilwerkstatt („Neues aus alten Segeln“) mit Interesse an. Schreinermeister Ado Maurer und Pädagogin Carmen Engelbrecht erläuterten die Arbeit mit arbeitslosen Jugendlichen und Erwachsenen, die durch die Arbeit und die begleitende Beratung im Bootswerft eine Perspektive im Handwerk bekommen.

Im anschließenden Gespräch mit dem Geschäftsführer von Arbeit und Bildung, Rainer Dolle, wurden weitere Projekte besprochen. Zusagen von Landes-, Bundes- und EU-Programmen aber auch von „Aktion Mensch“ würden zunehmend von einer regionalen Ko-Finanzierung zwischen 10 und 50 Prozent abhängig gemacht, berichtete Dolle, und oftmals müssten regionale Zusagen schon bei der Bewerbung vorgelegt werden. Die SPD will prüfen, ob solche vorläufige Bewerbungszusagen durch den Landkreis künftig im Haushalt berücksichtigt werden können, sagte Fraktionsvorsitzender Werner Hesse

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