Pressemitteilung:

24. September 2014

Dr. Thomas Spies: Schwarz-Grün macht schlechten Deal mit Rhönkliniken

Partikeltherapie

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dr. Thomas Spies hat die heutige Mitteilung zur Einigung zwischen dem Land und den Rhönkliniken bei der Partikeltherapie als nur sehr bedingt gute Nachricht bezeichnet. „Natürlich freut es uns für die betroffenen Patienten, dass die Rhön-AG doch noch ihren Vertrag zur Inbetriebnahme der Partikel-Therapie-Anlage in Marburg einhält, wenn auch drei Jahre zu spät. Im nächsten Jahr kann die Patientenbehandlung also endlich beginnen“, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Wiesbaden.

Nachdem die Landesregierung fünf Jahre nichts zustande bekommen habe, sei der Abschluss der Verträge allerdings ein „überschaubarer Erfolg“ für Minister Rhein. „Aus einem 100%-igen Kaufpreiserlass einen Anteil von 25 Prozent tatsächlich realisieren zu können, ist doch ein sehr dürftiges Geschäft“, so Spies. 75 Prozent der Partikeltherapie wird künftig nicht in Marburg sondern in Heidelberg erfolgen. Spies betonte, er erwarte, dass der Landtag schon bald Einsicht in die Verträge erhalte.

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