Pressemitteilung:

Biedenkopf, 11. März 2013
SPD-Arbeitskreis in Biedenkopf

Bildungskarriere Berufsschule

(v. l. n. r.) Reiner Haffer, Heidrun Opländer, Philipp Hesse, Joachim Ciliox, Katharina Hesse, Detlef Ruffert,  Karl-Heinz Schneider
+v.l.n.r. Rainer Haffner (BSB), Heidrun Opländern, Philipp Hesse, Joachim Ciliox, Katharina Hesse, Detlef Ruffert, Karl-Heinz Schneider (BSB)

Den Arbeitskreis Schule der SPD-Kreistagsfraktion zog es diesmal ins Hinterland, in die Beruflichen Schulen nach Biedenkopf, wo Schulleiter Karl-Heinz Schneider und sein Stellvertreter Reiner Haffer über ihre Arbeit berichteten. Rund tausend Teilzeit- und 400 Vollzeitschüler besuchen derzeit die Beruflichen Schulen.

Die beruflichen Schulen bilden einen wesentlichen Bestandteil eines Bildungssystems, das keine Sackgassen kennt, so der Schulleiter. Ihm sei es wichtig zu vermitteln, dass es außer Gymnasium noch sinnvolle Bildungswege gebe, die Möglichkeiten bieten zum Erwerb weiterer Abschlüsse im beruflichen Schulwesen oder im dualen Studium. Das i-Tüpfelchen in Biedenkopf sei die bevorstehende Einrichtung als Außenstelle der Technischen Hochschule Mittelhessen mit ihrem Ausbildungskonzept StudiumPlus.

Ein besonderes Augenmerk legten die SPD-Abgeordneten auf die angebotene „Vertiefte Berufsvorbereitung“ (VBO) für Hauptschüler. Hier gibt es dank engagierter Lehrkräfte Erfolge vorzuweisen. Die Schüler lernen zwei Berufsfelder aus sieben angebotenen kennen und können so in einer nicht allzu verschulten Form ihre Neigungen überprüfen und neues kennen lernen. Ziel und Antrieb dieser Zusammenarbeit ist es, die Zahl derjenigen zu senken, die in Ausbildung nicht vermittelt werden können und die Abbrecherquoten zu verringern.

Reiner Haffer lobte die gute Zusammenarbeit mit den Betrieben der Region, die die Arbeit der Beruflichen Schulen unterstützten und für Praktika und Projekte offen seien. Gemeinsam arbeite man daran, den Bedarf an Fachkräften gerecht zu werden. In Richtung Politik äußerte er und auch Schneider die Erwartung, dass der demographische Wandel nicht Vorwand sein dürfe für Einsparungen im Bildungsbereich.

Sitemap